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Aktivitäten in Cebu, Moalboal 

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Cebu Island liegt in der Inselgruppe Visayas und gehört mit zu den beliebtesten und auch touristischsten Inseln der Philippinen. Nach unseren Stopp dort, können wir gut verstehen warum das so ist. Die Insel, vor allem das Gebiet in der Nähe von Moalboal bietet schöne Strände, kristallklares Wasser, Schildkröten und Sardinenschwärme in Strandnähe, wunderschöne Wasserfälle und schöne Wanderwege mit grandiosem Ausblick. 

Aktivitäten, die du von Moalboal auf der schönen Insel Cebu unternehmen kannst, haben wir dir hier zusammengestellt.  

Schnorcheln am Panagsama Beach

Der Panagsama Beach in Moalboal ist zwar keine klassische Strand-Schönheit, wie aus dem Bilderbuch, aber dafür hat er eine wunderschöne Unterwasserwelt zu bieten, die direkt vom Strand zugänglich ist. Taucherbrille und Schorchel an und es kann direkt mit dem Staunen losgehen. Leider hat das Riff durch den letzten Taifun stark gelitten und es gibt nicht sehr viele intakte Korallen (Stand 2024). Das Riff erholt sich langsam wieder, auch wenn es sich durch den Massentourismus und das nicht immer gute Verhalten der Mit-Schnorchler vielleicht etwas langsamer erholt als ohne Menschen. 

Das absolute Highlight an diesem Schnorchel-Spot sind die Schildkröten und der gigantische Sardinenschwarm. Die Schildkröten sind im seichten Gewässer unterwegs, um dort genüßlich zu speisen. Wir haben bei jedem Schnorchel-Gang mehrere Schildkröten bewundern können. Es war traumhaft, diese wunderbaren Tiere beim Fressen und anmutigen Gleiten durchs Wasser zu beobachten. 
Auch der Sardinenschwarm ist wirklich beeindruckend – Tausende Sardinen an einem Ort. Es ist wie eine riesige, bewegliche dunkle Wolke im Wasser, die zum hindurch tauchen einlädt. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, zuzusehen, wie der Schwarm ständig in Bewegung war und die Fische neue Formationen bildeten.

Wer noch tiefer hinab möchte, kann der wunderschönen Riffwand entlang tauchen, direkt vom Strand aus, ohne Boot.  

Schildkröte Cebu, Moalboal

Am Wochenende ist sehr viel los und es gibt eine große Anzahl von Ausflugsbooten. Die meisten ankern am Sardinenschwarm. Etwas abseits vom Schwarm, hat man auch noch ein paar Ecken ohne große Menschenansammlung und findet dort mit etwas Glück Schildkröten für sich alleine. 

Die Flut eignet sich besser zum Schnorcheln und Schildkröten beobachten, da bei Ebbe etwas zu wenig Wasser vorhanden ist. 

100 PHP pro Person und pro Schnorchel-Trip bzw. Tag.

Es gibt insgesamt 3 offizielle „Ticket-Häuschen“, bei denen man die Gebühr bezahlen kann. 

Ehrlich gesagt wissen wir nicht, ob es ein Muss ist, wir hoffen einfach, dass mit dem Geld etwas gutes gemacht wird.

Ausflug in die Berge

Die Umgebung von Moalboal hat wunderschöne Berge zu bieten, die einen fantastischen Ausblick auf das Umland, mit Glück sogar bis zum Meer, versprechen. 

Wir wissen von zwei Aussichtspunkten, zu denen man entweder mit dem gemieteten Roller oder mit einer geführten Tour fahren kann. Wer ein Freund des treiben Lassens ist und sich auf einem Roller wohl fühlt, sollte sich einen Mieten und die Schönheit der Berge bei einer eigenen Tour genießen. 

  • Casino Peak oder Lugsangang Peak
    Laut dem Bestzier unserer Unterkunft ist es ein schöner Wanderweg mit ein bisschen Kletteraktion am Ende. Der Ausblick über die hügeligen Berge soll grandios sein. 

  • Osmena Peak
    Beim Osmena Peak kann man bis kurz vor dem Aussichtspunkt hinfahren und es ist wohl eher ein Spaziergang als eine große Wanderung, also perfekt für diejenigen geeignet, die nicht so viel laufen möchten. 
Berge Moalboal

Wir hatten leider Pech mit dem Wetter und mussten ca. 10 Minuten vor dem Casino Peak umdrehen. Aber selbst die Fahrt zum Aussichtspunkt hat uns sehr gefallen und lohnt sich. Sobald man von der Straße am Meer Richtung Landesinnere abbiegt, wird es super grün und die Berge sind stark bewachsen. Je weiter man nach oben kommt, desto hügeliger wird es und erinnert an die „Chocolate Hills“ von Bohol. 

  1. Uns wurde der Umweg über Alegria empfohlen. Der Weg ist zwar 40 Minuten länger, aber die Straßen sind, bis auf sehr kurze Strecken, in einem sehr guten Zustand und es waren keine Ausflugsbusse unterwegs. Wir haben uns die Straßen mit ein paar einheimischen Rollerfahrer und Kohl-Lieferanten geteilt. Es war bis auf den Regen ein schönes und entspanntes Fahren, das genug Zeit für die Bewunderung der Natur zuließ. 

  2. Langärmeliges Sweatshirt und ggf. Regenjacke einpacken. Wir haben uns beim Wetter und den Temperaturen komplett verschätzt. Nicht nur der Regen hat uns überrascht, sondern auch die etwas kühleren Temperaturen. 

Canyoning in den Kawasan Falls

Als Abenteuer-Ausflug haben wir uns für eine geführte Canyoning-Tour in den Kawasan Falls entschieden und waren komplett begeistert. 

Es gibt viele verschieden Anbieter und man wird auch direkt an der Straße immer wieder zu diesem Ausflug angesprochen oder sogar auf dem Roller „angeschrien“ 😅. Wir haben uns für PH Kawasan Canyoneering entschieden und 2.000 PHP/P bezahlt. Inbegriffen waren der Unterkunft-Transfer, Ausrüstung und ein sehr leckeres Mittagessen. 

Der frühe Vogel war angesagt, denn um 6.30 Uhr ging’s los. In den früheren Morgenstunden ist das Wasser noch schön klar und es gibt weniger Menschen auf der Tour. Nach einem kurzen Check der Helme, Schwimmwesten und Schuhe, ging es auch schon mit einem Spaziergang zu den Wasserfällen los. Alternativ hätte man mit der Zipeline zum Ausgangspunkt „fliegen“ können (700PHP on top). Der Spaziergang war aber sehr schön und man hat eine tolle Aussicht bis zum Meer. 

Die Tour verspricht wunderschöne Natur und ist somit ein guter Mix für Adrenalin-Junkies und Naturliebhaber. Es macht wirklich Spaß durch die Schluchten zu schwimmen, links und rechts steile Felsen und immer wieder grünen Dschungel zu sehen. Dazwischen kommen Sprünge von Felsen in Türkises Wasser, die einen schon mal etwas Mut abverlangen können. Der höchste Sprung waren 10 Meter ins kühle nass. Es gibt auch die Alternative, die sehr hohen Sprünge zu skippen und nach unten zu gehen.  

Der einzige klitzekleine Nachteil für meinen Geschmack war, das doch eher straffe Tempo. Ich konnte nicht in Ruhe die Umgebung bewundern, wie ich es gerne gemacht hätte, da es immer weiter ging. Aber im Nachhinein hat man tolle Bilder, von sich in Aktion und der Natur. Die Guides sind auch die Fotografen, die ihr bestes geben. 

Es gibt zwar Schuhe zum ausleihen, aber wir empfehlen trotzdem, wenn möglich, die eigenen Wasserschuhe zu benutzen. Einige haben sich durch die nicht ganz passenden Schuhe Blasen gelaufen, was sehr unangenehm werden kann. Wir hatten unsere Reef-Booties dabei, welche alles super mitgemacht haben.  

Wasserfälle soweit das Auge reicht

Wasserfall Moalboal

Wer keine Canyoning-Tour machen möchte, kann sich die schönen Wasserfälle auch ganz normal anschauen. Folgende Wasserfälle gibt es in der Umgebung von Moalboal: 

  • Kawasan Falls
  • Montpellier Falls 
  • Mantayupan Falls
  • Inambakan Falls
  • Cambais Falls 

Wir haben leider keine der weiteren Wasserfälle anschauen können, da das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat und wir viel Regen hatten. 

Strände

Auf den Philippinen dürfen die weißen Sandstrände natürlich nicht fehlen. In der Umgebung von Moalboal gibt es zwei Strände die in dieses Bild passen. Sie sind zwar keine, dieser ultra-weißen Karibik-Sandstrände aber trotzdem eine Möglichkeit für Strand-Feeling.

 White Beach 
Der White Beach liegt etwas nördlich von Moalboal und man braucht mit dem Tricycle ca. 30 Minuten. Zu Beginn des Strandes gibt es viele Shops und Restaurants, sowie Schatten zum mieten. Etwas Abseits findet man noch schöne und auch etwas einsamere Ecken mit Palmen, die Schatten spenden. Das Wasser ist ganz schön, Schuhe zum Baden wären gut, aber kein Muss. Wer möchte kann auch schnorcheln. 

Am Wochenende sollte man sich darauf einstellen, dass viele Einheimische am Stand sind und dort gerne Party machen.  

Environment Fee: 25PHP/P

Lumbug Beach 
Der Lumbug Beach könnte eine Alternative zum White Beach sein und liegt südlich bei Badian. Wir waren selbst nicht dort, er wurde uns aber von der Unterkunft mehrfach empfohlen. 

Strand Moalboal

Walhaie in Oslob

Die Insel Cebu, besser gesagt das Örtchen Oslob, ist auch dafür bekannt, mit Walhaien zu schwimmen. Wir haben uns aufgrund des Anfütterns und der Massenabfertigung dagegen entschieden. Alternative Orte zum Walhai-Schwimmen und warum du Oslob eher meiden solltest, kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen. 

Anreise und Unterwegs in Moalboal

Die Anreise findet von Cebu City statt. Hier gibt es einen großen, sogar internationalen Flughafen und einen riesigen Hafen. Von Cebu City müssen dann noch mit mind. 3-4 Stunden Fahrzeit gerechnet werden. Der bequemste Weg, aber auch der teuerste, ist ein privates Taxi zu buchen. Viele Unterkünfte bieten einen Fahrer an. Der deutlich günstigerer, aber nicht unbedingt komfortabler Weg ist mit dem öffentlichen Bus. Hierfür musst du allerdings erst zum Bus Terminal Süd kommen. Wenn das geschafft ist, heißt es die Fahrkünste der philippinisches Busfahrer auszuhalten und die schöne Landschaft, die sich außerhalb der Stadt offenbart, genießen. 

In Moalboal selbst gibt es sehr viele Tricycle, die einen fast überall hinfahren. Tricycle sind Roller mit Beiwagen und eine coole Möglichkeit, sich fortzubewegen. Der öffentliche Bus bietet auf der Hauptstraße und somit zwischen den größeren Orten eine gute und billige Alternative. Wichtig ist, das Winken um den Bus anzuhalten und das rechtzeitige Bescheid geben, wenn man aussteigen will.  

Wer es lieber etwas individueller mag, kann sich einen Roller bei den unglaublich vielen Roller-Vermieter ausleihen. Wir haben 400 PHP pro Tag bezahlt, was vollkommen ok war. Checkt euren Roller bevor hier los düst und macht am besten ein paar Fotos. So gibt es nachher keine Überraschungen. Zudem muss oft ein Ausweis als Deposit zurück gelegt werden. Wir nehmen einen Personalausweis mit, damit wir den Reisepass nicht abgegeben müssen. Das klappt immer gut. 

Unterkünfte in Moalboal

Rund um den Pangsama Beach gibt es eine große Anzahl an Unterkünften für jeden Geldbeutel. Auch am White Beach sind ein paar Unterkünfte mit Meerblick vorhanden. 

Wir waren etwas außerhalb der Stadt in Richtung Badian, in der Unterkunft Eskapo Verde. 
Die Unterkunft liegt in den wunderschönen Mangroven auf einer Insel und ist nur über eine Bambus-Brücke zu erreichen. Die Bungalows sind liebevoll in die Natur eingebunden und haben eine gute Größe. Das Restaurant liegt am Rande der Insel mit einem schönen Meerblick. Das Essen ist sehr lecker und wird mit viel liebe zubereitet. Bei der richtigen Tide und Jahreszeit kann man mit dem Kayak oder dem SUP durch die Mangroven paddeln und diese wunderschöne Welt erkunden. Bei ganz viel Glück, zeigt sich in der Nacht biolumineszierendes Wasser am Steg. Ganz besonders magisch waren die Sonnenuntergänge im Garten. 

Sonnenuntergang Moalboal

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